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Pressemitteilung der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer zum Weiterbildungprogramm "MAJA" für Hebammen

198.10    München, 27. Juni 2010
Weiterbildungsprogramm MAJA für...

Das Projekt wird gefördert durch das
Bayerische Staatsministerium für
Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen

Aktuelles

Pressemitteilung der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer zum Weiterbildungprogramm "MAJA" für Hebammen

198.10    München, 27. Juni 2010
Weiterbildungsprogramm MAJA für Hebammen
Familienministerin Haderthauer: Hebammen helfen Eltern – mit großem Erfolg!
„Hebammen haben eine Schlüsselrolle im wichtigen Zeitraum rund um die Geburt eines Kindes. Sie öffnen Türen zu Familien. Sie können Eltern Rat und Unterstützung bieten. Und sie können Hilfen vermitteln, wenn das erforderlich ist. Mit dem Weiterbildungsprogramm 'MAJA – Hebammen helfen Eltern' werden Hebammen familienpädagogisch weitergebildet, um junge Eltern über die rein medizinisch-fachliche Betreuung ihres Neugeborenen hinaus zu unterstützen. Die wissenschaftliche Begleitung des Programms ist jetzt abgeschlossen. Sie hat den großen Erfolg, der sich seit Beginn im November 2006 abgezeichnet hat, eindrucksvoll bestätigt“, so Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer.
Bereits über 500 Hebammen haben die MAJA-Kurse absolviert und die Inhalte in ihre Arbeit integriert. Die zentralen Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) zeigen laut einem jetzt veröffentlichten Kurzbericht, dass knapp 94 Prozent der teilnehmenden Hebammen den Nutzen von MAJA für ihre berufliche Tätigkeit positiv bewertet haben.
„Ich freue mich, dass Hebammen das Gelernte sehr häufig in den Arbeitsalltag integrieren können. Viele neue Aspekte, insbesondere auch die Information und Vermittlung von Hilfen, bereichern so die Arbeit der Hebammen. Die Eltern und ihre Kinder profitieren davon in hohem Maß. Und genau das wollten und wollen wir mit MAJA erreichen: Eltern das Selbstvertrauen zu geben, dass sie mit ihrer liebevollen Zuwendung dem Kind die bestmögliche Förderung zukommen lassen. Denn was Eltern können, können nur Eltern“, erläuterte Haderthauer.
Die Kurse werden an Familienbildungsstätten in allen Regierungsbezirken durchgeführt. Die Kursgebühren trägt der Freistaat Bayern zur Hälfte. Weitere Informationen finden Sie unter www.bhlv.de. Der MAJA-Kurzbericht steht unter www.ifb.bayern.de zum Download bereit.

    Parlamentarischer Abend der LAG Bayerischer Familienbildungsstätten e. V. am 13. April 2010

    Unter dem Motto "Familien(bildung), Kochen, Kabarett" veranstaltete die Landesarbeitsgemeinschaft Bayerischer Familienbildungsstätten am 13. April 2010 im haus der familie, München, einen "etwas anderen Parlamentarischen Abend".

    Dazu haben wir die sozial-, bildungs-, finanz- und wirtschaftspolitischen Sprecher/innen der im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien eingeladen, und die Resonanz war respektabel: Der Einladung folgten von der CSU Hermann Imhof (stellvertretender sozialpolitischer Sprecher), von der FDP Brigitte Meyer (sozialpolitische Sprecherin) und Renate Will (bildungspolitische Sprecherin), von der SPD Diana Stachowitz (familienpolitische Sprecherin) und Dr. Paul Wengert ( Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie ).

    Der harte Kern unseres Programms war natürlich, aktuelle Zahlen, Daten und Fakten über die Situation von Eltern und Familien, über die Veränderungen im Leben der Eltern und die Arbeit der bayerischen Familienbildungsstätten an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.

    Aber weil wir wissen, dass man nur erfolgreich und nachhaltig lernen kann, wenn der ganze Mensch beteiligt ist - mit Kopf, Herz und Hand -, konnten die Parlamentarier/innen einen kleinen, aber nicht unwichtigen Aspekt der Familienbildung selbst erleben. Und weil ein freundlich gestimmtes Herz noch aufnahmebereiter ist, haben wir alles mit ein wenig Kabarett gewürzt: "Was hat die Zubereitung einer Mahlzeit mit moderner Familienbildung zu tun?" Als humoriger Redner betätigte sich jemand, der sich auskennt: Wolfgang Stenglin, Kabarettist und  Leiter der Evangelischen Familien-Bildungsstätte in Würzburg. "Sie, die es gewohnt sind, Häppchen auf Tischen vorzufinden, oder sich an Büffets zu tummeln, sitzen heute vor leeren Töpfen. Na gut, leere Töpfe sind für Sie im Landtag nichts Neues. Aber wir sind optimistisch, dass Sie über den Tellerrand schauen, und trotz offenen Mundes ein offenes Ohr für die Sache haben. Vielleicht können wir Ihnen ja während dem Zwiebelschneiden unsere finanzielle Lage schildern - mit tränenden Augen ..."

    Unter fachkundiger Anleitung also machten die Politiker - freudig erstaunt darüber, dass die Ankündigung, dass sie sich selbst betätigen sollten, kein leerer Gag war -, in der Lehrküche der Katholischen Familienbildungsstätte München eine richtige Lasagne. Während die vorbereitete Lasagne im Rohr brutzelte, servierten Marianne Falterer, die Geschäftsführerin der LAG, und Ursula Böheim, die Vorsitzende der Familienbildungsstätte "Menschenskinder e. V." in Landshut, konzentriert in 30 Minuten ihre Informationen über die Situation von Eltern und Familien, die Veränderung der Elternschaft und die Arbeit der bayerischen Familienbildungsstätten. Eindrucksvoll wurde demonstriert, was Eltern belastet und unter welch hohem Druck und hohen Erwartungen Eltern heute stehen; an einer "Skulptur", für die sich Dr. Paul Wengert gern zur Verfügung stellte, wurde alles aufgehängt, was an Eltern heute alles dranhängt, was es konkret heißt, als Eltern kompetent zu handeln. Anhand aktueller Studien und mit vielen konkreten Beispielen aus der täglichen Praxis haben wir vor Augen geführt, was die grundlegenden Voraussetzungen für eine gelingende Beziehung und eine sichere Bindung ist. Und es bleib nicht bei einseitiger Information; es entwickelte sich eine eingehende Diskussion (soweit das im engen Zeitrahmen möglich war), und wir hatten viele interessierte Fragen zu beantworten.

    Den Mandatsträgern wurden die Wünsche der Familienbildungsstätten an die Politik mit auf den Weg gegeben. Wie Wolfgang Stenglin es formulierte: "Denn ich hoffe, Sie haben heute Abend Appetit bekommen auf Familienbildung, und es stößt Ihnen künftig nicht übel auf, wenn Sie nur das Wort hören ...  Wir wollten Ihnen heute weder Honig ums Maul schmieren noch Feuer unterm Hintern machen, erst recht nicht Sie weichklopfen.  Aber unsere Sache doch am Kochen halten,  der Wichtigkeit unserer Arbeit neue Nahrung geben. Damit Sie uns nicht in die Pfanne hauen und glauben, da sei Hopfen und Malz verloren, wir sind keinen Pfifferling wert und sollten dahin gehen, wo der Pfeffer wächst".

    Ein ringsum erfreulicher und für unsere Arbeit erfolgreicher Abend, eine gelungene Mischung aus gemeinsamen Tun, Information, Austausch und Genuss. Wir sind zuversichtlich, dass er Früchte trägt!



    Die LAG ist neues Mitglied im "Forum Bildungspolitik in Bayern"

    Das Forum Bildungspolitik in Bayern ist der Zusammenschluss von derzeit 41 Organisationen aus dem Bildungsbereich. Vertreten sind sowohl Verbände von Eltern und Lehrer/innen als auch Schüler/innen sowie sonstige pädagogisch interessierte Vereinigungen aus Bayern.

    mehr
    www.forum-bildungspolitik.de

      "wellcome" - Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt

      "Wellcome" ist ein  Serviceangebot für Familien, das bereits viele Auszeichnungen erhalten hat. Seit Oktober wird "wellcome" durch Familienbildungsstätten erstmals auch in Bayern angeboten.
       Während der ersten Wochen und Monate erhalten Sie individuelle, praktische Hilfe ca. zweimal in der Woche für 2 bis 3 Stunden.

      mehr
      haus der familie - München
      Evang. Familien-Bildungsstätte "Elly Heuss-Knapp"
      Fabi - Paritätische Familienbildungsstätte München
      Evang. Familien-Bildungsstätte - Bayreuth
      Evang. Familienbildungsstätte Nürnberg
      Evang. Familienhaus Lauf e. V.

       
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